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3D-Simulationen in Echtzeit teilen: Schnellere Öl- und Gasfelderschließung dank weltweitem Zugriff auf hochkomplexe Geodaten

Unsere Converged Infrastructure Lösung ermöglicht es global verteilten Erkundungsteams, visualisierte Geoanalysen rund um den Erdball gemeinsam zu nutzen.

Bei der Erkundung neuer Öl- und Gaslagerstätten spielen computergenerierte 3D-Simulationen eine zunehmend wichtige Rolle. Denn nur die Anschaulichkeit eines dreh- und schwenkbaren räumlichen Modells bietet interdisziplinären Teams unmittelbar eine gemeinsame Sicht auf die geologische Situation vor Ort. Farbige 3D-Modelle visualisieren Gesteinsformationen, Sedimenteinlagerungen und andere Bodenschichten. Ingenieure und Verfahrenstechniker können oft schon auf einen Blick erkennen, ob weiterer Erkundungsbedarf besteht und wo genau die nächste Probebohrung idealerweise anzusetzen ist. So tragen hochauflösende Geosimulationen, die bei Bedarf auch auf mehreren Bildschirmen darstellbar sind, zu einem effektiveren Einsatz teurer Erkundungstechnik bei. Überdies beschleunigt die Visualisierung die Erschließung neuer Felder und gibt nicht zuletzt auch Aufschluss darüber, welche Fördermethode im konkreten Fall am besten geeignet ist. Entsprechend früher kann die Feinplanung der künftigen Produktion beginnen.

Höhere Fördererträge und optimierter Technikeinsatz

Hilfreich sind visualisierte Geodaten aber nicht nur während der Erkundungs- und Erschließungsphase, sondern auch später im Lebenszyklus einer Rohstoffquelle. Auf vielen Ölfeldern kommt beispielsweise im Lauf der Zeit eine sogenannte Enhanced-Oil-Recovery-Methode – kurz EOR – zum Einsatz: So sprudelt das schwarze Gold etwa durch gezielte Wasserinjektion auch dann noch weiter, wenn klassische Förderanlagen allein keinen Tropfen mehr aus dem Boden bringen. Auf diese Weise wird das Ölfeld intensiver ausgenutzt, und die kostspielige Förderinfrastruktur generiert länger einen wirtschaftlichen Mehrwert.
Doch wann ist der richtige Zeitpunkt für welche EOR-Maßnahme? Wo genau finden sich die optimalen Einleitungspunkte für eine Wasserinjektion? Antwort auf solche Fragen geben regelmäßige geologische Messungen, deren Ergebnisse wiederum zur besseren Bewertung per Computer räumlich visualisiert werden. Aber was, wenn die fachkundigen Kollegen momentan an der Erkundung eines neu entdeckten Öl- oder Gasvorkommens viele tausende Kilometer entfernt, etwa in Kanada, arbeiten? Dort wären die anspruchsvollen 3D-Simulationen nur über einen extrem breitbandigen Netzanschluss zugänglich. Doch dergleichen gehört meist nicht zur eher improvisierten Arbeitsumgebung eines typischen Erkundungsprojekts.
Unsere CI Lösung räumt solche Limits für die weltweite Zusammenarbeit aus dem Weg: Statt eines kompletten 3D-Modells überträgt die Lösung ausschließlich Bildschirmpunkte – was den besagten Fachspezialisten in Kanada in die Lage versetzt, das 3D-Modell des Ölfeldes seiner Kollegen auf einem anderen Kontinent mit einem gängigen Laptop oder Tablet flüssig und verzögerungsfrei zu bearbeiten. Trotz der enormen geografischen Distanz kann das Team gemeinsam die nächste EOR-Maßnahme planen und ganz konkret zum Beispiel die optimale Einspritzstelle für die nächste Wasserinjektion bestimmen. Sämtliche Rechenoperationen für das Zoomen, Drehen, Schwenken oder Auseinanderschieben der 3D-animierten Geomodellschichten laufen dabei zentral auf einer komplett virtualisierten Workstation in der Cloud.

Maximaler Mehrwert bei minimalen Investitionen

Unsere Converged Infrastructure Lösung besteht aus einer Kombination marktführender Computing- und Datenmanagementtechnologien von Fujitsu und NetApp samt Hochleistungsgrafik und einer intelligenten Fernzugriffskomponente. Mit der speziell für die Öl- und Gasbranche optimierten Lösung steht der volle Funktionsumfang ausgereifter Geoerkundungs- und Produktionssoftware ohne dezentrale Technologieinvestitionen an jedem Ort dieser Welt zur Verfügung – wobei weder Geodaten noch irgendein produktionstechnisches Detail den sicheren Hafen der virtuellen Workstation verlässt. Geistiges Eigentum bleibt somit umfassend geschützt.
Fazit: Die dezentrale Nutzung anspruchsvoller Geosimulationen mit unserer CI Lösung liefert Öl- und Gasunternehmen verbesserte Bewertungsgrundlagen und führt so zu einem optimierten Technikeinsatz. Die Lösung beschleunigt zudem Erkundungsprojekte, sodass Erschließungsentscheidungen schneller fallen. Auch während der nachfolgenden Produktion zahlt sich die dezentrale Geodatennutzung aus – und zwar durch eine wirtschaftlich intensivierte Nutzung der hochwertigen Förderinfrastruktur.