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Die IT-Infrastruktur in Krankenhäusern und Kliniken virtualisieren

Angesichts rasant steigender Kosten suchen Klinikbetreiber nach Wegen, Ausgaben zu senken und langfristig die Effizienz und Wirtschaftlichkeit ihrer Verwaltung und IT zu steigern. Die Klinik-IT muss höchsten Ansprüchen genügen – man denke nur an Datenschutz und Ausfallsicherheit. Entsprechend hoch sind Investitions- und Betriebskosten. Ein erfolgversprechender Ansatzpunkt für Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen ist die IT-Infrastruktur.
Die Infrastruktur für die gängigen Büro- und Kommunikationsanwendungen von Microsoft und Co. sowie administrative Speziallösungen wie ERP, HR, etc. Der “administrative Teil” der Klinik-IT birgt ein großes Verbesserungspotenzial. Durch den Wechsel von heute noch vielfach vorhandenen dedizierten Architekturen auf virtualisierte Rechenzentrums-Infrastrukturen lassen sich erhebliche Effizienzgewinne und Kostenvorteile erzielen.
Um den Beschaffungs- und Implementierungsprozess zu vereinfachen und Risiken sowie Projektkosten zu minimieren, bieten sich vorab getestete, bewährte Referenzarchitekturen wie Converged Infrastructure an. Das untenstehende Dokument zeigt Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt zu einer modernen Klinik-IT kommen.

Herausforderungen der Klinik-IT


  • Extrem hohe Anforderungen an Datenschutz, speziell der Patientendaten.

  • Sehr hohe Anforderungen an Ausfallsicherheit.

  • Wenig IT-Personal, Bedeutung der IT-Mitarbeiter für den Klinikbetrieb wird stark unterschätzt.

  • Heterogene, komplexe Infrastrukturlandschaft, hochspezialisierte Softwareanwendungen im medizinischen Bereich.

  • Oftmals schlechte Auslastung der Server- und Primärspeicherkapazität, da diese auf Lastspitzen ausgelegt und nicht konsolidiert sind.

  • Mit immer leistungsfähigerer Software und größeren Datenvolumen steigen die Kapazitätsanforderungen an Server und Speicher.

  • Hohe Strom- und Klimatisierungskosten.

  • Wenig personelle und finanzielle Ressourcen für Konsolidierungs-, Innovations- und Digitalisierungsprojekte – kurzum zu wenig Spielraum für eine strategische Weiterentwicklung der Klinik-IT.

Das erreichen Sie mit unserer Converged Infrastructure


  • Bessere Auslastung der Ressourcen.

  • Ein Hardware-Partner für alles.

  • Niedrige Beschaffungskosten.

  • Senkung der Personal- und anderer Betriebskosten.

  • Zukunftssicherheit und Skalierbarkeit.

  • Hohe Ausfallsicherheit dank Rechenzentrums-Redundanz.

  • Hoher Automatisierungsgrad des IT-Betriebs, z.B. Backup, Health Monitoring und VM-Provisionierung.

  • Unterbrechungsfreier Betrieb.

  • Kurze Sicherungsfenster.

  • Flexibilität in Bezug auf Betreibermodelle.

  • Versorgung mehrerer Standorte.

Mehr Freiraum für Radiologen: 3D-Diagnostik an jedem Ort mit einem Endgerät freier Wahl

Eine für 3D Anwendungen optimierte Converged Infrastructure Lösung bringt anspruchsvolle PACS-Anwendungen praktisch überall hin und schafft damit ganz neue Möglichkeiten für die medizinische Zusammenarbeit über Standortgrenzen hinweg.

Hochauflösende 3D-Modelle sind in der radiologischen Diagnostik weltweit auf dem Vormarsch – zum Beispiel die sogenannte multiplanare Reformation (MPR), die aus überlappenden CT-Bildern per Algorithmus in wenigen Sekunden entsteht. Solche Modelle lassen sich am Bildschirm nahezu beliebig drehen, zoomen und aus jeder erdenklichen Perspektive betrachten. Insbesondere bei Patienten mit multiplen Organverletzungen – etwa nach einem Verkehrsunfall – gehört ein Ganzkörper-MPR bei der Primärdiagnostik inzwischen vielerorts zum Standard.
Verständlich, denn ein dreidimensionales Modell veranschaulicht die Situation unmittelbar: Die algorithmische 3D-Modellierung nimmt dem Radiologen die zeitaufwändige Zusammenschau diverser zweidimensionaler CT-Querschnitte ab. Dies führt zu einer weitaus schnelleren und qualitativ verbesserten Befundung. Oftmals steht der MPR-Befund schon für die Erstversorgung zur Verfügung – ein Zeitgewinn, der in vielen Fällen Leben rettet.

Weil nur Pixels übertragen werden …

Allerdings setzen 3D-Visualisierungen ein leistungsfähiges medizinisches Bildarchivsystem (PACS) voraus, das große Datenmengen in Echtzeit verarbeiten kann. Je mehr Einzelbilder zu einem 3D-Modell verschmelzen, desto größer wird die Datenmenge. Schon für ein einzelnes Organ werden mitunter viele hundert CT-Schnitte benötigt; ein Ganzkörper-MPR erfordert sogar mehrere tausend. Damit wird auch klar, warum sich aufwändige 3D-Modelle bislang nur direkt an einer radiologischen Workstation oder aber an einem per Gigabit-Netzwerk angeschlossen Clientgerät diagnostisch bearbeiten ließen. Deshalb musste sich der Radiologe stets vor Ort oder auf dem breitbandig vernetzten Klinik-Campus aufhalten.
Genau dies ändert sich mit unserer Converged Infrastructure: Die Lösung kombiniert marktführende Computing- und Datenmanagementtechnologien von Fujitsu und NetApp mit einem High-Performance-Grafiksystem und einer speziellen Remote-Access-Software zu einer komplett virtualisierten Workstation. Damit lassen sich auch anspruchsvollste PACS-Anwendungen auf einem einfachen Laptop oder Tablet flüssig und verzögerungsfrei nutzen. Via Netzwerk wird dabei nicht das komplette 3D-Modell übertragen, sondern lediglich die dargestellten Pixels. Daher reicht ein gängiger DSL-Anschluss vollkommen aus; selbst per WLAN funktioniert die Lösung reibungslos. Und weil außer den Bildpunkten keinerlei sensible Patienteninformationen über das Netzwerk fließen, bleibt der Datenschutz gewahrt.
Mit einer geeigneten Clientsoftware wie dem bekannten RadiAnt DICOM Viewer können Radiologen nicht nur MPR-Modelle, sondern zum Beispiel auch hochauflösende 3D-Volume-Rendering-Anwendungen ebenso wie konventionelle Bildgebungsverfahren inklusive MRTs und CTs an jedem beliebigen Ort per Touchscreen-Steuerung interaktiv nutzen.
Für die diagnostische Zusammenarbeit bietet unsere CI Lösung völlig neue Möglichkeiten: So kann jederzeit eine zweite Expertenmeinung eingeholt werden, um den radiologischen Befund fachlich abzusichern. Das gilt sogar während einer Operation, bei der mit einer interventionellen Methode beispielsweise ein Katheder millimetergenau an das Tumorgewebe herangeführt wird. In einer kritischen Situation könnte sich der Operateur spontan per Videokonferenz von einem Spezialisten beraten lassen – auch, wenn der sich zum Beispiel gerade zu einem Fachkongress in den USA aufhält. Denn mit der Converged Infrastructure Lösung steht die hochauflösende Live-Bildgebung aus dem OP-Saal über beliebige Entfernungen hinweg parallel zur Videokonferenz in Echtzeit etwa auf einem Notebook-Display zur Verfügung.
Hochinteressant ist die standortübergreifende Kooperation insbesondere in dünnbesiedelten Regionen, wo die Neuansiedlung von Radiologen wegen zu geringer Fallzahlen überall in der Welt aus ökonomischen Gründen eine seltene Ausnahmeerscheinung ist. Dort kann der Fernzugriff auf die virtuelle Workstation massiv dazu beitragen, die radiologisch-diagnostische Versorgung etwa im Rahmen telemedizinischer Konzile flächendeckend zu verbessern. Positiver Nebeneffekt: Da sich Patienten und der Radiologe nicht mehr am selben Ort aufhalten müssen, werden viele Krankentransporte überflüssig.
Fazit: Dank höherer Qualität und schnellerer Verfügbarkeit radiologischer Befunde kommt unsere Converged Infrastructure Lösung direkt den Patienten zugute. Kliniken wiederum sparen Kosten und senken zugleich die Investitionsschwelle für hochinnovative PACS-Anwendungen.