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Medienproduktion in der Realtime-Ära: Interaktives HD-Erlebnis – losgelöst von Standortgrenzen

Mit unserer - auf 3D-Anwendungen optimierten – Converged Infrastructure Lösung können Filmsets und Postproduktion jetzt auch ohne kostspieliges Gigabitnetz von überall her in Echtzeit zusammenarbeiten.

Ob Kultserien wie Games of Thrones oder temporeiche Pistenfahrten auf überdimensionalen Videowänden in den Showrooms von Audi und BMW: Die Medienbranche ist heute ein Hightech-Metier, in der Kreative unterschiedlichster Provenienz gemeinsam immer wieder neue Erlebniswelten schaffen. Denn nur durch nie zuvor erlebte cineastische Momente kann aus einem Film ein echter Kultfilm werden. Und nur durch audiovisuelle Eindrücke der Extraklasse kann es mit Produktfilmen gelingen, schon in einer frühen Kaufentscheidungsphase eine emotionale Markenbindung aufzubauen.

Zuschauer wird zum Akteur

Visuelle Erlebnisse wirken umso intensiver, je größer die Displays sind, weil der Zuschauer dadurch desto tiefer in das Bildgeschehen eintauchen kann. Große Displays wiederum erfordern für Tiefenschärfe und brillante Farben entsprechend hohe Auflösungen – weshalb 5K-Kameras immer mehr zum Mainstream in der Medienbranche werden. Noch intensiver wird ein visuelles Erlebnis, wenn der Zuschauer selbst zum Star der Handlung auf dem Bildschirm wird. Das erklärt, warum sich derzeit viele Agenturen und Medienhäuser verstärkt mit interaktiven Virtual-Reality-Technologien auseinandersetzen. Der Markt dafür wächst: Wie wäre es zum Beispiel, wenn sich im Showroom einer Automarke ein kleines Green-Screen-Studio im Nebenraum befände? Besucher könnten sich dort ad hoc in zwei, drei Einstellungen filmen lassen, die anschließend in einen vorgefertigten Produktfilm einmontiert werden – ein ideales Give-Away, das die Markenbindung garantiert verbessert: Der potenzielle Käufer als Protagonist eines rasanten Kurz-Road-Movies, das ihn hinter dem Steuer seines Traumautos entlang beindruckender Küstenkulissen, vor einer Großstadtskyline oder auf einer Serpentine in einer imposanten Berglandschaft zeigt.
Solche wiederverwendbaren Hintergründe, angereichert mit computergenerierten Animationen und visuellen Effekten, halten viele Medienhäuser heute in riesigen Datenbanken vor. Auch das Einmontieren von Green-Screen-Einstellungen stellt für Profis in der Postproduktion keinerlei Hürde dar. Allerdings erhielten die Kunden solche personalisierten Kurzfilme oder Animationen in der Vergangenheit nur mit einem zeitlichen Verzug von mehreren Tagen. Und zwar vor allem deshalb, weil der Zugriff auf entfernte Datenbanken mit hochauflösendem Hintergrund-Content und den zugehörigen Effekten bislang eine extrem breitbandige Netzanbindung verlangte.

Nachhaltige Markenbindung

Diese limitierende Bedingung schafft unsere Converged Infrastructure Lösung aus der Welt: Die Gemeinschaftslösung von Fujitsu und NetApp kombiniert fortgeschrittene Datenmanagement- und Computing-Technologien beider Hersteller mit High-Performance-Grafik und einem intelligenten Remote-Access-Mechanismus. Für Medienunternehmen bedeutet dies: Cutter, CGI-Experten und Visual-Effects-Spezialisten können von jedem Ort der Welt aus per Laptop über einen gewöhnlichen DSL-Anschluss auf den kompletten Zentralbestand hochauflösender Bild- und Effektdaten ihrer Firma zugreifen. Denn unsere CI Lösung transportiert via Netzwerk keine komplex miteinander verzahnten Bild- und Effektdatensätze, sondern nur deren Ergebnis – nämlich: die Pixelsequenzen der fertigen Bilder. Die Aufbereitungs- und Bearbeitungslogik läuft komplett auf der virtuellen Workstation der speziell für die Medienbranche optimierten Lösung.
Im beschriebenen Auto-Showroom-Szenario könnte demnach ein versierter Mitarbeiter der betreuenden Medienagentur gleich nach der Green-Screen-Session die Aufnahmen vom potenziellen Käufer in den vorproduzierten Kurzfilm einfügen. Gegebenenfalls sogar mit freier Hintergrundwahl – Küste, Großstadt oder Berge. Noch am selben Tag kann dem Kaufinteressenten das individualisierte Road Movie zum Beispiel auf einem gebrandeten USB-Stick ausgehändigt werden. Anders als früher liegen das ursprüngliche Markenerlebnis und seine Intensivierung durch Personalisierung zeitlich nicht mehr auseinander. Die im Showroom ausgelösten positiven Emotionen werden sofort verstärkt und bleiben länger wach. Der potenzielle Käufer kann „seinen“ Film nun ohne langes Warten gleich seiner Familie und Freunden zeigen oder in sozialen Netzen teilen. Mit einem ähnlichen Konzept können Medienhäuser auch Unternehmen anderer Branchen zu einem intensivierten Markenerlebnis verhelfen – etwa in der Immobilienwirtschaft, wo das Szenario aus dem Auto-Showroom fast eins zu eins in die Musterwohnung eines Neubauprojekts mit Eigentumswohnungen übernommen werden könnte.

Fazit

Durch den einfachen Fernzugriff auf zentrale Bild- und Effektdatenbestände mobilisiert unsere Converged Infrastructure Lösung eines der wichtigsten Assets vieler Filmproduktionen und Medienagenturen. Die darin gebundenen Investitionen generieren mit jeder neuen Verwendungsmöglichkeit einen zusätzlichen Mehrwert. Hinzu kommen viele andere Situationen, in denen Medienschaffende von der neu gewonnenen Freiheit des ortsunabhängigen Zugriffs auf hochauflösende Bilddatenbanken profitieren – beim Dreh am Filmset ebenso wie bei der Suche nach neuen Motiven. Mehr Spielraum für Kreative gehen bei unserer Lösung Hand in Hand mit höherer Effizienz in der Postproduktion – und dies bei ausgesprochen moderaten Einstiegsinvestitionen.